Gefäßchirurgie

Im menschlichen Körper gibt es drei Gefäßsysteme, die erkranken können: Arterien, Venen und Lymphbahnen. Am bedrohlichsten sind Verschlussprozesse der Schlagadern, die meist durch Arteriosklerose (Gefäßverkalkung) bedingt sind. Im Alter über 65 Jahre haben bis zu 25% aller Menschen eine arterielle Verschlusskrankheit der Beinschlagadern.

Jeder dritte Erwachsene leidet an „Krampfadern“. Thrombosen der tiefen Beinvenen sind gefährlich und führen häufig zu Lungenembolien. Eine Million Menschen in Deutschland haben „offene Beine“. Auch Erkrankungen der Lymphgefäße nehmen zu. Durch die chronischen Beinschwellungen kommt es zu Entzündungen (Lymphangitis), was bis zur Sepsis und zum Beinverlust führen kann.

Der Gefäßchirurg beseitigt Engstellen oder Verschlüsse der Hals-, Bauch-, Becken- und Beinschlagadern. Dabei hat er eine Vielzahl von Operationsmethoden zur Verfügung,
z. B. Ausschälplastik, Ersatz geschädigter Arterien durch Gefäßprothesen oder die Umgehung von Engstellen durch einen Bypass.
Sprechen Sie mit unseren Gefäßchirurgen Dr. Palausch  oder Hr. Schmitt über ihre Erkrankung.

Krampfadern:
Ein besonders häufiges Krankheitsbild der Gefäßchirurgie ist das Krampfaderleiden. Wenn Sie sichtbare Krampfadern haben oder unter Schwellungen und schweren Beinen leiden werden wir Ihr Venensystem zunächst mittels Ultraschall genau untersuchen und Sie dann über die modernsten Therapie- und OP-Verfahten informieren.